2012/2013 Schweden die Vierte- wir lieben Dich!

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Es war einmal… eine Geschicht von zwei jungen Leuten, die 2006 mit dem schönsten Oldtimer der Welt ans Nordkap(p) gereist sind. Seit dieser Tour lässt es die Beiden einfach nicht mehr los. Es ist, ja, wie soll man sagen… eine ganz große Liebesgeschichte zu einer wunderbaren Landschaft, einem herzlichen Menschenschlag und unendlicher Weite.
Wir wissen auch nicht genau, was da dran ist. Aber wir lieben Skandinavien. So zog es auch dieses Jahr Christian (Highlighthunter), Robert (Werner), Martin (Zarges-Zelle) und Hannes (Outdoorhannes <-> der Fahrer) wieder in den Norden.

Tourdaten

Strecke: 1.381 km zzgl. Fährstrecke
Benzin: 180 Liter (davon 4l Mischöl)
Fähre: Rostock <-> Trelleborg, Reederei „Stena Line“, FS Mecklenburg-Vorpommern
nördlichster Punkt: Huskvarna (57,47°N)
Zuladung: Beladungsgrenze erreicht 😉
Zielkoordinaten: 57°11′ N und 14^8′ O
Zeitraum: 26.12.12- 03.01.13 (6,5 Tage vor Ort)

Abfahrt am zweiten Weihnachtsfeiertag 2012 in aller Frühe um 02:30 Uhr.
In Caputh wurden dann kurz vor drei Uhr die letzten Leute (Werner und Christian) verladen ;-).
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Und dann ab Richtung Rostock Überseehafen, also- immer die A10/ A24/ A19 in Richtung Norden. Um 06:45 Uhr mussten wir spätestens am CheckIn der Reederei sein.
Pünktlich kurz nach sechs Uhr kamen wir mit dem treuen blauen Zweitakter dann auch in Rostock an. Die Wartezeit wurde genutzt, um das kostbare Zweitaktgemisch nachzufüllen und die Boardingcards auszufüllen.
Kaum auf der Fähre haben die ersten dann, völlig erschöpft vom vielen Schlaf auf der Barkas-Rücksitzbank, gleich wieder eine Ruhepause eingelegt.
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Die Zeit auf der Fähre kann man aber eigentlich immer sehr gut überbrücken. So hat man gute 6 Stunden um die fantastischen Aussichten auf sich wirken zu lassen, Karten zu spielen, die Tourkarte von Schweden zu studieren oder auch noch ein bisschen was fürs Studium zu machen.

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Zum Teil hatten wir zwischenzeitlich wirklich gutes und sonniges Wetter, ab und zu mit einer kräftigen Windböe ;-).
Etwas verwundert waren wir schon bei der Buchung der Fährtickets. Scandlines muss einige seiner früheren Routen an Stena-Line verkauft haben. Die „MS Mecklenburg-Vorpommern“ läuft jetzt jedenfalls unter der Stena-Line-Reederei.
Kaum in Trellborg (SE) angekommen, wurde erstmal Essbares gesucht und aufgetankt.
Aber ein bisschen Eile war schon gefordert, immerhin waren es noch ca. 270km bis zum Zielpunkt Värnamo.
Das streckt sich nach einer eh schon durchgereisten Nacht ganzschön und geht an die Substanz. Zumal das Wetter wirklich auch immer schlechter wurde. Und auch der -anfangs- hochmotivierte Beifahrer erlag dann nach einiger Zeit dem ruhigen, besinnlichem Zweitaktsound gemischt mit dem leichten Wiegen durch die schwedischen Landstraßen. Also: zeitweise hat der ganze Bus geschlafen. Wie immer ;-).
Nach schier unendlich vielen dunklen Kilometern sind wir aber doch noch sicher und etwas gezeichnet vom Tagwerk in der Hütte „Granudden“ nahe Värnamo angekommen.
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Das mitgereiste Stromaggregat konnte gleich zu Beginn seine Leistung unter Beweis stellen und lieferte reichlich Licht für das Ausladen. Wie schon den ganzen Abend hat es auch hierbei leicht geregnet.
Der Vermieter hatte tagsüber schonmal ein bisschen geheizt, dass die Hütte innen nicht ganz so tiefgefroren war. Den Abend des 26.12. haben wir dann noch mit einem Feierabend- und Urlaubsbier zu Ende gebracht.
Am nächsten Morgen/ nächsten Tag war dann erstmal etwas Erholung und das „Ankommen“ angesagt.
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Neben dem Frühstück gehörte dazu das weitere Ausladen und Einrichten.
Zum Mittag hin hatten sich Christian, Werner und Zelle für einen großen Erkundungsspaziergang rund um unsere Hütte in die Gegend verkrümelt. Hannes blieb bei der Hütte und wartete auf den Vermieter, der sich für den Nachmittag angekündigt hatte.
Nach dem netten Vermieter-Gespräch hat sich Hannes auch das erste mal auf Eis getraut… weil der Vermieter meinte: „It’s okay, it’s strong enough.“ Maybe.
Durch das eingesetzte Tauwetter (bis eine Woche zuvor war wohl richtig echter schwedischer Winter gewesen) war nur leider die Oberfläche etwas angetaut und nicht so ganz mit den Schlittschuhkufen harmonisierend.
Als die drei dann von Ihrer Rundtour wieder an der Hütte waren gabs den ersten lokalen Ausflug: nach Värnamo ins Kaffee.
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Was wirklich erstaunlich war: es war fast unmöglich, einen freien Platz in den vielen Kaffees Värnamos zu finden. Scheinbar ist der öffentliche Genuss der heissen Bohne viel mehr verbreitet und scheint intensiver zelebriert zu werden als bei uns im heimischen Potsdam-Mittelmark. Trotzdem haben wir ein Plätzchen gefunden.
Wieder zurück an der Hütte haben wir den Abend mit einigen wunderschönen Foto-Experimenten auf dem Eis verbracht. Eher durch Zufall ist uns das „Element“ mit den Kopflampen aufgefallen… aber es sind wirklich nette und kreative Sachen entstanden.
Zwei Bilder mal etwas größer:
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Der Mond schien so hell an dem Abend, dass man einige Bilder wirklich mit der Sonne tagsüber verwechseln könnte. Das Bild mit der Hütte haben wir unseren Vermietern ausgedruckt und eingerahmt als Abschiedsgeschenk überreicht. Wir fanden es wunderschön und sie haben sich auch sehr darüber gefreut.
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Am dritten Tag (28.12) war nun unser einzigster, wirklich wunderschöner Wintertag. Schon am Abend zuvor hat man am lauten Knacken und Brechen des Eises auf dem See den Temperatursturz wahrnehmen können.
Und was haben wir gemacht? Richtig- nach dem Frühstück gings mit den Schlittschuhen und dem schwedischen Stuhlschlitten „Spark“ aufs Eis. Ein wirklich interessantes Gefährt, mit dem man auch erstaunlich schnell unterwegs sein kann.

Die Schlittschuhfahrer:
IMG_1660 –> Werner und Hannes

Und die Sparkfahrer:
IMG_1667 –> Christian und Zelle 😉

Mit etwas eingepacktem Provianten und der Kamera um den Hals hatten wir einen wirklich schönen und sportlichen Tag auf dem schwedischen Hindsen-See. Die vielen kleinen Inseln und die strukturierten Ufer machen den See für solche Erkundungstouren unglaublich interessant.
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Das Gruppenbild entstand mitten auf dem See bei einer kleinen Kaffeepause.
Eine ganze Zeit später haben wir uns dann ein nettes Fleckchen in der Abendsonne gesucht, um quasi das verspätete Mittag einzunehmen. Und was serviert man so draussen in der Wildnis? Natürlich: die klassische Erbsensuppe ;-). Dank an den Koch (Zelle), es war ein vorzügliches Mahl. Vorallem die Lokalität war unschlagbar!
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Mal eine kleine technische Anmerkung. Wir haben immer wieder gelesen (Rainer Höh, Four Seasons), dass Geräte mit Gas als Brennstoff (Lampe und Kocher) bei kalten Temperaturen völlig ungeeignet sind. Das stimmt wirklich. Petroluem und Benzin sind bei Minusgraden unschlagbar in der Leistungsfähigkeit. Bei Gasbetrieb hat man einen enormen Wirkungsgradabfall und irgendwann überhaupt keine Funktion mehr. Also- für echte „Wintertouren“ keine gasbetriebene Ausrüstung. Und Achtung: das geht schon beim Feuerzeug los!
Abends waren wir dann alle ganzschön geschafft von den vielen traumhaften Eindrücken des Tages.
Nächsten Morgen (29.12) ging’s dann auf eine Städtetour ins 60km entfernte Jönköpping, die Stadt am Südende des zweitgrößen schwedischen Sees „Vättern“. Das Wetter war an unserem „Wandertag“ aber leider schon deutlich schlechter als zuvor.
Aber in der Stadt findet man ja überall Unterschlupf zum Aufwärmen.
Und was gabs da Interessantes? Wir haben uns den Bahnhof angeschaut, die Innenstadt, die Mole am Hafen, die Kirche und waren neben einem Kaffeebesuch schön Essen.
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Eigentlich wollten wir richtig „schwedisch“ Essen. Aber irgendwie haben wir nichts auf diesem Sektor gefunden, ausser einem Fast-Food-Kötbullar-Stand. Nun gut, musste ein Thailänder herhalten ;-).

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Die ganze Mole war volkommen vereist. Man hat auch an den Straßen gemerkt, dass -je weiter nördlich man kamm- es umso mehr Winter wurde.

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Als „Nachwuchsbahner“ konnte Hannes natürlich nicht die Finger vom schwedischen ET lassen und hat sich gleichmal die ausländische Konkurrenz betrachtet. Was wir so auch noch nicht gesehen haben, war die Benutzung der Bahnhofstoilette. Zugang konnte man sich nur über das Schreiben einer SMS verschaffen, auf die man eine Antwort mit einem Code erhielt- den konnte man dann als „Zugangscode“ in das Bedienpanel des stillen Örtchens eingeben. Verrückte Idee.

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Nachdem der Tag in Jönköpping zu Ende war, konnte endlich der Traum von Hannes in Erfüllung gehen. Huskvarna lag keine 20km weiter östlich von dort. Also war das Abendprogramm klar: Huskvarna-Industriemuseum.
Für 50 SEK konnte man sich in die Industriegeschichte eines weltbekannten schwedischen Herstellers vertiefen. Die Palette reichte von Waffen, Motorrädern, „weisser Wahre“ bis hin zu Kettensägen und Nähmaschinen. Heute übrig ist noch die ganze Produktion von Gartengeräten- vom Freischneider bis zur Motorsäge. Und das sehr erfolgreich. Seit dem Verkauf von Volvo an die Chinesen haben die Schweden nicht mehr so viele Industrieprodukte, mit denen sie auf internationalen Märkten unterwegs sind.
Abends nun wieder in unsere Hütte zurück konnten wir ordentlich einheizen- den ganzen Tag war keiner vor Ort. Da der Vermieter aber reichlichn Holz vorbeigebracht hatte, konnten wir uns einen wunderschönen Abend machen. Dazu gab es sozusagen „Hüttenkino“.
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Stromaggregat und Co leisteten immer wieder gute Dienste. Vorallem um das Notfallhandy wieder unter Spannung zu setzen ;-).
Der Folgetag stand im Zeichen der Hütte. Jeder hatte quasi „Freizeit“ und konnte Machen und Lassen was er wollte.
Nur das Holzsammeln fürs Lagerfeuer abends wurde gemeinschaftlich gemacht.
Aber das Wetter war mal wieder etwas rauer…
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Abends, als wir endlich das Feuer unten am See in den Gängen hatten, wurde es richtig ordentlich windig.
Wir haben schon das Kanadier als Windfang benutzt, damit wir wenigstens ein bisschen was von der Wärme des Feuers abgekriegt haben… und nicht alles durch die schwedische Wildins verzehrt wurde ;-). An diesem Abend wurde dann auch besprochen, dass wir nächsten Tages einen „Wandertag“ einlegen wollten. Die Wahl viel auf das Gebiet um den Isaberg (in der Nähe von Hestra).
Nur Christian wollte sich den Tag nicht den anderen anschliessen- er wünschte sich mal etwas Ruhe um für sich selbst einen Teil des Urlaubs geniessen zu können.

Am Morgen unseres sechsten Schwedentages wurden nun also alle Sachen zusammengestellt, noch 20l in den Barkas getankt und ab auf die 151 immer Richtung nordwesten.
Nach 45km waren wir dann aber schon am Ausgangspunkt der Wanderung, dem „Isaberg Fritid“. Einem sehr großen Campingplatz- und Freizeitgebiet. Jetzt wurde nur noch eine Umgebungskarte in der Rezeption erworben und dann ab in den schwedischen Wald.
Der Wanderweg war 12,5 km lang, hörte auf den Namen „Bjärsvedsleden“ und schlängelte sich im großen Bogen um das dortige Gebiet.
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Zum Teil waren in dem Weg ganzschöne Anstiege drin. Das wurde noch umso schwieriger, je mehr sich weicher Schnee mit vereistem Untergrund auf dem Weg befanden. Also: kaum einen Kilometer gelaufen, mussten die ersten schon einige Klamotten reduzieren.

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Sehr überrascht hat uns das linke obere Schild. So im tiefsten Mittelschweden hätten wir eigentlich nicht mit Kriminalitätsproblemen gerechnet. Naja 😉 –> die Darstellung mit dem „Kuhfuß“ ist jedenfalls gelungen. Ein ganzes Ende nach der Halbzeit haben wir dann auch ein Plätzchen gefunden, wo wir in aller Ruhe Mittagspause machen konnten. Leider hat es fast die ganze Zeit über mehr oder weniger kräftig und kontinuierlich geregnet.

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Laut Wanderführer waren „gute Aussichten“ versprochen. Hier mal ein Blick auf Hestra (??) hinunter. Erstaunlich war, das man dort oben eine Feuerstelle mit gemachtem Holz vorgefunden hat. Was für ein Service ;-).
Die Wanderkarte, die wir in der Rezeption gekauft hatten und die Werner oben links gerade in den Händen hält, ist übrigens eine absolute Schönwetterkarte und absolut nicht feuchtigkeitsresistent. Hier hat „Isaberg-Fritid“ noch unbedingt Nachholebedarf!
Etwas weiter zum Ende hin führte uns unser Wanderweg durch ein relativ großes Skigebiet, an das ein auch im Winter absolut lebendiger Campingplatz angeschlossen ist. Wohnwagen mit Schwibbogen. Nicht schlecht!

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Wir haben auch ehrlich gesagt die ganze Zeit überlegt, ob wir uns das mit dem Skilaufen am nächsten Tag ermöglichen sollten. Nach Recherchen in der Rezeption haben wir einen Tagespreis inklusive Lift- und Ausrüstungsleihe von 50-60 Euro rausbekommen. Für den Spaß hätte man das eigentlich machen können. Aber nur Werner und Hannes wären Verfechter des Vorschlags gewesen…
Spät am Abend wieder zurück in der Hütte gabs dann für die ausgehungerten Wandersleute ordentlich Nudeln.
Und da es ja Silvesterabend war (31.12.12) haben wir abends alle schön zusammen am Tisch gesessen, Karten gespielt und über die Projekte im kommenden Jahr philosophiert.
Zu um 00:00 Uhr konnte man sogar ein bisschen Feuerwerk über dem See ausmachen. Aber das Wetter war leider relativ schlecht. Sonst hätten wir den Abend garantiert auch draussen verbracht.

Am Neujahrstag haben wir dann im nahegelegenen „Store Mosse“-Nationalpark eine wunderschöne Wanderung durch ein weit ausgebreitetes Hochmoor gemacht. Allerdings waren es stolze 14km auf zum Teil völlig unter Wasser stehenden Wegen… aber die stolze Natur hat kräftigst entschädigt.
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Der Großteil der Wege war immer „über dem Moor“, also auf einer Art Lauftstegen konnte man das sehr wässrige Gelände durchqueren. Dabei war oft Vorsicht geboten- das nasse Holz ist manchmal etwas tückisch.


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Der Werner hatte zudem nur ein paar Halbschuhe bei und hat anfangs wirklich noch versucht, der Nässe von unten Einhalt zu gebieten- aber das war nach kurzer Zeit dann auch missglückt. Ab und zu konnte man einen Abstecher/ Stichweg zu Aussichtplätzen gehen. Da ist man dann bis an das eigentliche Moorgebiet rangelaufen und konnte bei fantastischer Aussicht pausieren. Nur leider mussten wir unsere Pausenzeiten sehr optimiert einsetzen, weil wir (14km sind sehr lang) langsam mit der Dunkelheit in Konflikt geraten sind.

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Nicht weit vom Parkplatz entfernt, wo der große Blaue auf uns wartete, gab es ein hochinteressantes Nationalparkcenter. Komplett aus Holz erbaut mit allerlei Informationen rund um den „Store Mosse“. Der Aufbau war sehr gemütlich, man konnte überall/ in allen Ecken pausieren, Kaffetrinken, mit Ferngläsern das Moor beobachten und viele kleine Details aus diesem Gebiet näher kennenlernen. Da hat die Kommune richtig was auf die Beine bestellt. Sehr schön- weiter so!

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Letztlich war es für uns ein fantastischer Neujahrstag mit vielen Eindrücken und einer sportlichen Note. Und nassem Schuhwerk ;-).
Den letzten Abend für uns in der Hütte haben wir dann in aller Ruhe gemeinsam verbracht.
Die Fähre hatten wir extra erst auf den 02.01 gelegt, um nicht den ganzen Neujahrstag schon mit Hüttenreinigung und Rückreise zu verbringen. Die Entscheidung erwies sich dann als völlig konstruktiv.

Nach ausgiebigem Frühstück hatten sich Christian und Hannes (wie weiter oben schon beschrieben) noch in Värnamo um das „Abschiedsgeschenk“ für unsere Vermieter gekümmert. Zelle und Werner hatten derweil schon angefangen, in der Hütte alles in Ordnung zu bringen.
Zur Mittagszeit hatten wir alles soweit im gewünschten Zustand und konnten noch in Ruhe Mittag essen und die letzte Stunde vor Ort geniessen.
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Zur Kaffeezeit haben wir uns dann auf den Rückweg begeben. Die gesamte Rückreise bis nach Trelleborg verlief wunderbar, wir hatten dort auch noch reichlich Zeit.
Abfahrt war um 22:45 Uhr in Richtung Rostock- Überseehafen.
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Die Nacht konnte man sogar sehr gut schlafen, weil auch echt wenig auf dem Schiff los war.
Kurz nach 06:00 Uhr morgens konnten wir wieder auf bundesdeutschen Straßen verkehren. Allerdings hatten wir einen Straffen Zeitplan um uns bis nach Potsdam vorzuarbeiten- der Werner hatte seinen ersten Arbeitstag.
Letztlich waren wir spätestens gegen Mittag des 03.01 wieder alle zu Hause und konnten mit der Nachbereitung beginnen.

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Also alles ausladen, Lebensmittel sortieren… und was eben so alles an Details dazugehört.

Resümierend kann man einfach nur sagen: wunderschön.
Wir bedanken uns nochmal ganz herzlich bei den Schweden für dieses schönen Urlaub, allen voran unseren Vermietern Catarina und Anders. Leider ist die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei gewesen.

Ganz besonderer Dank gilt natürlich auch unserer Truppe- das alles immer so gut klappt, funktioniert und reichlich Spaß macht liegt letztendlich doch immer an einem selbst und dem „Wir-Gefühl“ aller Mitreisenden. Es ist schön, dass wir so kleine Abenteuer immer wieder zusammen organisiert bekommen.
Im Detail nochmal ein ausdrückliches Dankeschön:

Christian: Einkauf; Spezial-Spirituosen-Versorgung; Festbraten
Zelle: Einkauf; Spezial-Spirituosen-Versorgung; Kocher
Werner: die innerschwedische Telefonorganisation; Wasserpfeifentabak; Schlittschuhe
Catarina und Anders: Hüttenbreitstellung; erstklassiger Service
Hannes: Fährbuchung; Hüttenbuchung; Fahrzeugbereitstellung; Fahrdienstleistung 😉
dem Barkas: Charme, Transportkapazität, Stil, Zuverlässigkeit und immer wieder der Funktion als „Türöffner“ bei den Menschen

… und was uns noch bleibt: wer hat den schönsten Urlaubs-Bart???
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Keine Angst… die Frage war rhetorisch und bedarf keiner Antwort.

©BARKASteam (Text- und Bildmaterial)